Kurz vor dem Wochenende schiebt 'Xotox' noch schnell einen kleinen, aber potenziell lauten Geheimtipp durch die Tür: „Die geheimen Dokumente“ erscheint am 20.03.2026 und wirkt schon im Vorfeld wie ein akustischer Blick in einen lange verschlossenen Archivschrank. Was bislang bekannt ist, liest sich wie ein bewusst unvollständiges Dossier: Zwei bekannte Tracks wurden von 'Blac Kolor' und 'Cervello Elettronico' neu bearbeitet, dazu kommt eine alternative Version von „Ich funktioniere“. Besonders spannend sind jedoch zwei bislang unveröffentlichte Demo-Tracks aus dem Jahr 2001, die nun – satte 25 Jahre später – erstmals ans Licht kommen. Eine kleine Zeitreise also, direkt zurück in die frühen, noch roheren Tage von 'Xotox'.
Wie das Ganze am Ende klingt? Genau das bleibt bis zur Veröffentlichung unter Verschluss. Keine vorab durchgehörten Snippets, keine halbgaren Einschätzungen – stattdessen ein Release, das sich seine Wirkung ganz bewusst für den richtigen Moment aufspart. Bei Medienkonverter war 'Xotox' in der Vergangenheit bereits mehrfach Thema – umso neugieriger darf man sein, welches Kapitel hier als Nächstes aufgeschlagen wird. Bis dahin gilt: Füße stillhalten, Akten geschlossen lassen – und sich innerlich schon mal auf mögliche Eskalation vorbereiten.
'Xotox' öffnet morgen das Archiv: „Die geheimen Dokumente“ steht bereit
Ladytron - Paradises
Nach dem Ausstieg von 'Reuben Wu' hätte man erwarten können, dass 'Ladytron' kurz innehalten, sich sortieren, vielleicht sogar ein kleines Identitätskrislein durchlaufen. Stattdessen passiert… nichts davon. Kein Wackeln, kein Zögern – sondern ein Album wie ein selbstbewusster Schritt nach vorne. 'Paradises', erschienen am 20. März 2026 über 'Nettwerk', klingt nicht nach Schadensbegrenzung. Nein, es klingt wie ein Statement. Und zwar eines, das ziemlich klar sagt: Während andere Bands ihrer Generation inzwischen lieber ihre eigene Vergangenheit remastern und dabei hoffen, dass es niemand merkt,...
Dodssang Tempel - Revelations 8: 7-12
Oha. Wenn man schon liest, dass das Mastering von 'Henrik Nordvargr Björkk' übernommen wurde, werde ich grundsätzlich hellhörig. Nicht, weil ich mir dann besonders audiophilen Wohlklang erwarte – ganz im Gegenteil. Sondern weil dieser Mann seit Jahrzehnten genau für das steht, was man getrost als musikalische Grenzerfahrung bezeichnen kann. Ob mit 'Mz.412', seinem Solo-Projekt 'Nordvargr' oder unzähligen Kollaborationen im Industrial- und Ritual-Umfeld: Hier geht es selten um Songs – und fast immer um Zustände. Um Dunkelheit, Druck, Spiritualität in ihrer unangenehmsten Form. Wenn dieser Name ...