Es passieren noch Zeichen und Wunder: Einige Bürokraten haben das textliche und musikalische Potenzial von Stendal Blast erkannt und die Band um Querkopf Kaaja Hoyda auf eine Konzertreise in die USA eingeladen. Das Goethe Institut und das Land NRW haben dafür ihr Sparschwein geschlachtet und die Tour finanziert.
Ex-NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück hat - und das ist keine Presse-Ente - der Band noch vor seiner Ablösung schriftlich einen "Kultstatus" bestätigt.
Ziel des Ganzen: Kaaja Hoyda, zweifelfrei Meister im Umgang mit der Sprache, soll ein bisschen deutsche Kultur ins Land der Burger bringen. Auftakt der Tour, die unter anderem auch ins kanadische Victoria führt, ist am 12. Oktober in der DNA-Lounge in San Francisco.
Kaaja Hoyda sieht sich bestätigt: "Ich habe für meine Texte schon viel einstecken müssen, daher tut dies Einladung meiner Seele natürlich gut.", sagte er am Rande einer Pressekonferenz. Als Begleitprogramm soll Hoyda in den deutschen Konsulaten noch Lesungen geben.