Kosmische Leere, tonnenschwere Riffs und ein Hang zur Selbstzerlegung: ‘Galvanist’ melden sich mit „The Silence Between Stars“ zurück und bleiben dabei konsequent unbequem. Das neue Album erscheint - na klar - über das italienische Label ATMF und setzt dort an, wo andere Bands längst aufgegeben hätten – nämlich zwischen Extremen, die sich eigentlich nicht vertragen. Entstanden im Winter 2025 und aufgenommen im bandeigenen Studio The Alembic, verschmilzt die Band Blackened Doom Metal, Progressive Death und experimentelle Klangflächen zu einem erstaunlich homogenen Gesamtbild. Kevin George hat dem Material im Mix die nötige Balance verpasst: drückend, aber nie dumpf, weitläufig, ohne sich zu verlieren.
Die Songs selbst entwickeln sich langsam, fast störrisch. Aus kargen, spannungsgeladenen Momenten wachsen sie zu massiven Klanggebilden heran, die sich ebenso schnell wieder zurückziehen. Genau dieses Spiel aus Eskalation und kontrollierter Leere macht den Reiz aus – hier wird Atmosphäre nicht als Beiwerk verstanden, sondern als zentrales Element. „The Silence Between Stars“ lebt von Raum: Riffs hallen nach, Ambient-Schichten flirren im Hintergrund, fragile Melodien tauchen auf und verschwinden wieder. Das wirkt weniger wie ein klassisches Album, sondern eher wie ein zusammenhängender Trip durch ein klangliches Vakuum – visuell passend eingefangen durch das feine Artwork von Bahrull Marta. Der Veröffentlichungstermin ist der 27. Mai 2026 – und schon jetzt deutet alles darauf hin, dass ‘Galvanist’ ihren eigenwilligen Sound weiter schärfen werden.
Wir verwenden Cookies zur Optimierung unserer Webseite. Details und Einstellungen finden Sie in der Datenschutzerklärung und im Privacy Center. Ihre Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Soziale Netzwerke & Drittanbieter-Inhalte können angezeigt werden. Mit „Alle akzeptieren“ stimmen Sie (widerruflich) auch einer Datenverarbeitung außerhalb des EWR zu (Art. 49 (1) (a) DSGVO).