Es gibt wieder Neuigkeiten zu vermelden vom niederländischen Elektro-Gesamtkunstwerk "Schwarzblut". 2007 gegründet und seit 2009 beim Label Alfa Matrix unter Vertrag veröffentlichte die Band Ende April 2014 das inzwischen dritte Full-Time-Album mit den Namen "Gebeyn aller Verdammten".

Auf dem dritten Album drückt die Band die ewige menschliche Lockung in Richtung Sünde und Bösartigkeit aus. Jeder Song beleuchtet eine der Todsünden. Das Album beinhaltet Texte von Dichtern und Philosophen des 17., 18. und 19. Jahrhunderts. Als da wären: Arthur Schopenhauer (1788-1860), Friedrich Theodor Vischer (1807-1887) und Moritz Graf von Strachwitz (1822-1847). Neben der Tatsache, dass das Album die schnellsten Songs der Band liefert, arbeitet „Gebeyn aller Verdammten“ so stark wie noch nie mit klassischen Arrangements. Kapellmeister Carsten Altena hat jedem Song eine einnehmende und filmhafte Orchestrierung verpasst. Vom Beat getriebenem Cello in „Wer vom Ziel nicht weiß“ zu den wagnerhaften Hörnern in „Bis aufs Blut“ oder den Marschtrommeln im „Lied der Rache“.

Gastmusiker hauchen der Musik durch Cello und Trommeln noch mehr Leben ein. Die engelshafte Stimme von Angelika und die rauen Vocals von Zeon beweisen, dass das Duo eine breite Palette an Emotionen perfekt darstellen kann.

Quelle: Alfa Matrix