Nach nun immerhin schon sieben Jahren und vier Alben zieht das finnische Quintett HIM mit „And Love Said No – The Greatest Hits 1997-2004“ ein eindrucksvolles Resümee. Neben 14 allbekannten Hits befinden sich auch zwei brandneue Tracks, zum einen die aktuelle Single „Solitary Man“ und zum anderen den Titeltrack „And Love Said No“, auf der Best of-CD. Die Erfolgsgeschichte der finnischen Goth-Rocker um Womanizer Ville Valo startete 1997 mit dem Debütalbum „Greatest Lovesongs Vol. 666“, wobei dieses Werk eher in Insiderkreisen, insbesondere im Heimatland Finnland, für erste Begeisterungsstürme sorgte. Mit „Join me“ gelang der Band dann der endgültige Durchbruch. Der Song lief Wochen oder eher Monate in jedem Radio- und Musik-TV-Kanal hoch und runter. Ein langer Aufenthalt in den obersten Reihen der Top 10 war das Resultat. Seitdem geht es Schlag auf Schlag. Jede neue Single schießt in die Charts, die Mädels kreischen auf den Konzerten… Die Fans der frühen Stunde klagen über zuviel Kommerz und Chartorientierung. So ähneln sich die Singles doch immer mehr und auch der neuen Single „Solitary Man“ fehlt es an Frische. Aber Kommerzdiskussion hin oder her, „The Greatest Hits“ enthält doch größtenteils Songs mit enormen Ohrwurmcharakter. Gut gemischt wechseln sich alte Klassiker mit neuen Hits ab. Teilweise erscheinen die Songs in neuem Gewand, was der Qualität der Songs jedoch keinen Abbruch tut. Mit „And Love Said No“ kann sich der Käufer eine abwechslungsreiche Zusammenstellung aller größten Hits der letzten sieben Schaffensjahre der finnischen Goth-Rocker nach Hause holen. Lassen wir uns nun überraschen was die vielleicht nächsten sieben Jahre bringen werden…