Heino nimmt sich auf seinem „verbotenen Album“ viele, bekannte Songs deutscher Bands vor, um sie in seinem ganz persönlichen Stil neu zu interpretieren. Unter den Fans der gecoverten Bands herrschte zunächst größte Aufregung, aber wenn man dann mal näher hinhört, dann wird man feststellen, dass Heino hier eine ganz besondere Scheibe abgeliefert hat. Von den Fantastischen Vier, über Rammstein, bis hin zu Marius Müller Westernhagen sind so ziemlich die größten und bekanntesten, deutschen Künstler mit ihren Songs vertreten. Es gibt kein Genre, an das sich Heino nicht herangewagt hat. Von dem eigentlichen Song bleibt dann zwar am Ende nicht viel mehr als der Text zurück, aber Heino hat dem Ganzen seinen persönlichen Stempel aufgedrückt und damit ein ganz tolles, neues Licht auf die grundverschiedenen Musikstücke geworfen. Der ein oder andere Rap-Titel lässt sich dank Heinos Neuinterpretation endlich deutlich verstehen, bei wieder anderen Titeln offenbart sich die fast schon primitive Einfallslosigkeit, die dahintersteckt und wenn Heino in Rammsteins „Sonne“ das R fast besser wie Sänger Till Lindemann rollt, hat er spätestens dann die Herzen der Zuhörer gewonnen. Die Musik ist geprägt von Polka-ähnlichen Tönen, manches klingt wie typische Volksmusik, manches wiederrum bleibt dem Original fast treu oder verändert es sogar zum Positiven. Ob dieses Album etwas ist, was man jeden Tag hören möchte, sei dahingestellt. Eines steht jedenfalls fest: Heino hat 12 grandiose, originelle Covertitel abgeliefert und sorgt für beste Unterhaltung.