Die neunköpfige Band aus Wiesbaden hat sich dank permanenter Livepräsenz eine eingefleischte Fangemeinde erspielt und von einer reinen Party-Ska-Punk-Coverband in Gründungstagen zur erwachsenen Rocksteady-Ska-Soul-Kapelle entwickelt, die ihre Punk-Wurzeln nicht leugnet.
Die Hessen legen mit „Grenzen der Gemütlichkeit“ ihre letzte Reifeprüfung ab bevor sie in Vorruhestand gehen. 15 Hits aus allen Vorgänger-Alben, dazu vier neue Tracks, die alle musikalischen Qualitäten vereinen: perfekt arrangierte Songs in fetter Produktion, scharfsinnige deutsche Texte mit dem typischen Augenzwinkern und der bekannte Frau Doktor-Sound mit Bläsern, Orgel und Percussion.
Nach 15 Jahren, fünf CD Veröffentlichungen und ungezählten Konzerten im In- und Ausland sind für Hessens Ska-Veteranen die „Grenzen der Gemütlichkeit“ erreicht.
Der Überlebenskampf in der realen Welt mit Lohnarbeit und Familiengründungen hat dazu geführt, dass sich einige Mitglieder gezwungen sahen, dieser phantastischen Parallelwelt (in einem mit zehn Freunden vollgestopften Tourbus, auf der Bühne vor fanatischem Publikum, im Matratzenlager, im Fünf Sterne Hotel, im kleinsten Jugendzentrum, im heißesten Club…) den Rücken zu kehren.
Einfach durchzuwechseln bis das letzte original Mitglied das Licht aus macht, kam für die Band nicht in Frage. Dann schon lieber mit einem Knall abtreten und sich noch mal bei allen bedanken, die Frau Doktor zu dem gemacht haben, was die Band bis heute war und ist.