Wenn Doom-Metal dein Ding ist, dann zieh dir die Kutte an und stell die Kerzen bereit: Die legendären „Electric Wizard“ kehren am 13. Dezember 2024 mit 'Black Magic Rituals And Perversions Vol. 1' zurück, einem Live-Album, das mehr nach Kellerparty in der Hölle als nach Hochglanzproduktion klingt. Veröffentlicht wird das gute Stück über Spinefarm Records – perfekt, um die Feiertage mit einem kleinen Weltuntergang zu würzen.
Entstanden ist die Platte in einem kryptenartigen Proberaum irgendwo im westlichen England, als Sänger und Gitarrist Jus Oborn und Gitarristin Liz Buckingham während des Lockdowns 2020 auf die Idee kamen, ihre Live-Energie auf Tape zu bannen. Das Ergebnis? Eine rohe, düstere Klanglandschaft, die irgendwo zwischen „Motörhead“-Live-Kult und einem okkulten Jam-Session-Massaker schwebt. Mit dabei sind Klassiker wie 'Dopethrone', 'Witchcult Today' und das episch destruktive 'Funeralopolis'. Ganz ohne Overdubs oder digitale Nachbearbeitung – was du hörst, ist genau das, was „Electric Wizard“ eingespielt haben: kompromisslos, ungefiltert, doomig bis zum bitteren Ende.
Die Tracklist liest sich wie ein finsterer Zauberspruch: Nach dem brachialen Opener 'Dopethrone' folgen Highlights wie 'Black Mass', 'Satanic Rites Of Drugula' und 'The Chosen Few', bevor das Ganze in der apokalyptischen Schwere von 'Funeralopolis' endet. Dabei klingen die Songs wie eine dämonische Halluzination, roh und ungezähmt, und transportieren die Atmosphäre eines Rituals im Schatten der Welt. Oborns Vision? „Es soll wie ein verloren gegangenes Demo aus den 70ern klingen – dreckig, echt und ohne Netz und doppelten Boden.“ Wer also auf pechschwarze Riffs, endzeitliche Vibes und den morbiden Charme eines „Electric Wizard“-Live-Erlebnisses steht, sollte sich dieses Album vormerken. Schließlich gibt es genug festliche Alben – hier kommt eines für alle, die Weihnachten lieber mit einer Prise okkultem Wahnsinn feiern möchten.
„Electric Wizard“ laden mit 'Black Magic Rituals And Perversions Vol. 1' zum düsteren Ritual ein

‚Demande À La Poussière‘: Tanzen am Abgrund mit neuem Video zu ‚Ichinawa‘

Die französischen Schwarzmaler von ‚Demande À La Poussière‘ haben erneut zugeschlagen: Passend zu ihrem gefeierten Album ‚Kintsugi‘, das Fans und Kritiker gleichermaßen begeistert hat, gibt es nun ein offizielles Video zum Song ‚Ichinawa‘. Der Clip wurde von Gildas Debaussart inszeniert und durch die faszinierende Tanzperformance von Misty Orchid zum Leben erweckt. Wer sich diesen düsteren Augenschmaus nicht entgehen lassen will, findet das Video auf Youtube oder gleich unten am Artikel eingebunden.Musikalisch bleibt ‚Demande À La Poussière‘ ihrer Mischung aus Black Metal, Doom und Sludge treu...
Electro-Industrial Metal: 'Crushing State', die von Chris Ruiz gegründete Newcomer-Band, präsentiert 'Inner Anarchy'

Bist du bereit, deine Ohren auf eine wilde Fahrt durch elektro-industrielle Metalklänge zu schicken? Dann schnall dich an und lass dich von der brandneuen Single 'Inner Anarchy' der deutschen Band 'Crushing State' mitreißen! Diese frische Electro-Industrial-Metal-Crew, ins Leben gerufen von dem legendären Chris Ruiz (ja, der Typ von 'And One' und 'Pakt'), mixt rohe Emotionen mit pulsierenden Rhythmen und Gitarrenriffs, die dich garantiert aus den Socken hauen.'Inner Anarchy' ist nicht nur ein Song – es ist ein musikalischer Kampf zwischen Selbstzweifeln und dem unbändigen Drang, sich gegen jed...