Von klarer Polarluft war bei der gestrigen Wien-Visite der Band Eisbrecher nicht mehr viel übrig: aufgrund von Ammoniak-Alarm musste am späten Nachmittag, nur wenige Stunden vor der Show, die beinahe ausverkaufte Wiener “Arena” evakuiert werden – Fans und Band wurden von der Wiener Feuerwehr in Sicherheit gebracht.
Verletzt wurde niemand. Das Konzert wird am 6. März nachgeholt. Es war früher Nachmittag, als den Technikern der Münchner Electro Rocker, die gerade mit dem Bühnenaufbau beschäftigt waren, ein beißender Gestank entgegenschlug. Nachdem der auffällige Geruch bis zum Einlass intensiver wurde, verständigte der Veranstalter kurzerhand die Feuerwehr, die das Gebäude sofort weiträumig evakuierte. Schuld an dem Ammoniak-Alarm war eine direkt neben der Halle liegende Tierkörperverwertungsangstalt. Das System ihres Kühlhauses, das mit Ammoniak betrieben wird, war Leck geschlagen, so dass giftige Gase in die nähere Umgebung entweichen konnten. Die bereits zahlreich anwesenden Fans der ausverkauften Arena mussten nach einigen Stunden wieder nach Hause geschickt werden, die Band wurde in einem Hotel einquartiert.
Als Nachholtermin konnte noch in der gleichen Nacht der 6. März bestätigt werden. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Es gibt noch einige Restkarten zu kaufen. Die Wien-Show markiert damit den Tourabschluss der fast komplett ausverkauften “Die Hölle Muss Warten”-Tournee. Das dazugehörige Album war vor zwei Wochen auf Platz 3 der Media Control Charts gegangen – noch immer befindet es sich in den Top 20.
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