Früher besprochen, heute neu entdeckt: Needle Sharing – „Gang Bangs“

Früher besprochen, heute neu entdeckt:...

Zum Feiertag bauen wir keine Mauer, sondern eine Brücke ins Jahr 2011. Sie ist digital, leicht wackelig und nur in eine Richtung ausgeschildert. Unser heutiger Fund trägt den Titel „Gang Bangs“ und stammt von Needle Sharing. Teraphim hörte damals genauer hin, als es für das seelische Gleichgewicht möglicherweise ratsam war, und hielt das Ergebnis dauerhaft fest. Das Urteil lautete 3 Sterne. Kein Grund für Feuerwerk, aber auch keiner, das Album nachts in einer neutralen Tüte vor dem Plattenladen auszusetzen.

Aus dem damaligen Review haben wir diesen Ausschnitt geborgen:

Ehrlich gesagt war ich aus zwei Gründen neugierig auf das neue Album von Needle Sharing. Zunächst einmal weil ich den Bandnamen in den letzten Jahren immer wieder mal gehört habe, hauptsächlich in Verbindung mit solch interessanten Events wie "Maschinenfest" und "Forms of Hands".

Vielleicht bestätigt die erneute Begegnung jedes damalige Wort. Ebenso gut kann sie zeigen, wie beweglich musikalischer Geschmack tatsächlich ist. Alte Texte müssen nicht modern klingen, um lesenswert zu bleiben. Ihre Eigenheiten gehören zu dem Blickwinkel, den sie bewahrt haben. Wer wissen möchte, wie dieses Urteil zustande kam, findet im ursprünglichen Review die vollständige Beweisaufnahme. Die digitale Tür ins Jahr 2011 steht offen – auf eigene nostalgische Gefahr. Zurück ins Jahr 2011.

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