Review

| X Marks The Pedwalk

| Cenotaph

Bild X Marks The Pedwalk Cenotaph

Artist:

X Marks The Pedwalk

Titel:

Cenotaph

Format:

CD-Album

VÖ:

13.11.2009

Label:

Infacted Recordings

Autor:

Minne Autorinformationen

Genre:

Electronic / Industrial / Noise

Forumsbeiträge:

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Unsere Wertung:

Bewertung: 5

Leserwertung:

Bewertung: 5.5 von 6 bei 2 abgegebenen Stimmen. (2) Bewerten

Externer Link:

http://xmtp.de

Externer Link:

http://infacted-recordings.de

Tracklist:

01. Cenotaph
02. Never Dare To Ask
03. Helpless
04. Seclusion
05. Paranoid Illusions (Face Edit)
06. I See You
07. Consciousness
08. Why?
09. The Trap
10. You Are Out
11. Inside
12. Intro (Live)
13. Paranoid Illusions (Live)
14. The Trap (Live)
15. Abattoir (Live)
16. Dependence
17. Helpless (Depressed Mix)
Da meine Rezension zur Kult Klassiker Version von „Abattoir“ erst ein paar Wochen zurück liegt, spare ich mir eine Einleitung zu X Marks The Pedwalk und komme ohne weitere Umschweife zum Wichtigsten – der Musik.

Wirklich neu sind „nur“ die vier Liveaufnahmen. Der Rest kommt von der MCD „Cenotaph“ und zwei Auskopplungen vom „Human Desolation“ Album - „Paranoid Illusions“ und „The Trap“. Beide sind angereichert gewesen mit Non-Album-Tracks auf hohem Niveau. Gerade „You Are Out“ war damals (und ist heute) eine Bombe. Die Livetracks aus dem Jahr 1993 kommen in guter Qualität daher und haben den Charme, dass sowohl die Ansagen, als auch die Reaktionen des Publikums zu verstehen sind, ohne dass sich die Aufnahmen billig anhören. Dazu kommen die letzten beiden Tracks, die der Sammler zum Beispiel auf der „Air Back Tracks“ von 1994 findet. In den Liner Notes zu dieser kleinen Best Of unterstreicht Talla 2XLC, dass er „Cenotaph“ für den besten Track von XMTP hält. Dies nachvollziehen zu können, setzt einen mehrfachen Durchlauf über Kopfhörer voraus. Aber es lohnt sich allemal. „Cenotaph“ hat es meiner Erinnerung nach nur selten in die Playlist der DJs geschafft, trotz des sehr hohen Renommees unter Fans und Kritikern. Die Phase um „Paranoid Illusions“ zeigt, dass XMTP schon früh begonnen haben über den Tellerrand zu gucken und auch ruhigere Songs wie „Consciousness“ oder später das großartige „Made Of Wax“ aufzunehmen. Außerdem bedurfte es schon einer gewissen Unabhängigkeit, das doch eher schwierige „The Trap“ auszukoppeln. Die Liveversion verdeutlicht aber gut den Wahnsinn, den eine XMTP-Show entfesseln konnte und zeigt damit das Potential des Songs.

Während „Abattoir“ aus meiner Sicht quasi eine Pflicht-CD für alle Electro-Fans ist, sieht die Sache bei „Cenotaph“ etwas anders aus. Zwar ist auch dieses Re-Release schon wegen des unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnisses über alle Zweifel erhaben, aber am Ende doch mehr was für Fans. Mir machen die „EBM Kult Klassiker“ jedenfalls ganz große Freude und ich hoffe sehr, dass die Damen und Herren von Infacted-Recordings noch einige alte Schätze ausgraben. Ich denke da an Psychopomps, Zero Defects oder Bionic.

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