Review

| Wumpscut

| Deliverance

Bild Wumpscut Deliverance

Artist:

Wumpscut

Titel:

Deliverance

Format:

CD-Maxi

VÖ:

10.09.2001

Label:

Beton Kopf Media

Autor:

Warrior Autorinformationen

Genre:

Electronic / Industrial / Noise

Forumsbeiträge:

4

Unsere Wertung:

Bewertung: 4.5

Leserwertung:

Bewertung: 4 von 6 bei 1 abgegebenen Stimmen. (1) Bewerten

Externer Link:

http://www.wumpscut.de

Externer Link:

http://www.betondisco.de

Tracklist:

01. Deliverance (Radio Mix)
02. Deliverance (Alternative Club Mix)
03. Deliverance (Reminescing Mix)
04. Deliverance (Soldatengrab-Remix)
05. (Untitled) [spiegel Tv Bericht Über Das Massaker In Witten]
06. Ruda
Deliverance (= Erlösung, Befreiung, Verkündung) ist die erste Auskoppelung des Albums „Wreath of Barbs". Thematisch behandelt Rudy hier das Thema „Anbetung und Folgen von falschen Göttern und Führern". (Lyrics und Snipes auf Betondico.de .) Ein ständig aktuelles Thema, denn: „Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit". Wie man am Fall Witten exemplarisch feststellen kann, braucht es keinen „Minister für Volksaufklärung und Propaganda" mehr, dann das Aufhetzen diesmal zum Wohle des Götzen Mammon erledigt die Boulevardpresse auch ohne staatliche Lenkung. (Mehr zu diesem Thema siehe: Was macht eigentlich :W:?)

Sieht man sich das Tracklistig an, erkennt man eine Zweiteilung: Die ersten vier Tracks sind die Theorie, anschließend zwei Tracks mit einem Beispiel aus der Praxis. Nachdem „Ruda" schon seit einiger Zeit zum Download bereitsteht und der Track 05 nur dokumentarischen Charakter hat, möchte ich mich im Folgenden auf die musikalischen Aspekte der ersten vier Tracks konzentrieren.

Deliverance klingt ein bißchen wie „Thorns" mit kleinen Einflüssen von Kraftwerk. Interessant: Nur im Radio Mix gibt es Vokals. Auch hat sich :W: offensichtlich von „Funker Vogt - Execution Tracks" inspirieren lassen, denn am Anfang der Tracks wird der Titel angesagt. Da werden sich alle Ripper freuen :-)

In Vergleich zum dem sonstigen Schaffen von :W: gehört die Maxi „Deliverance" zu den ruhigeren, fast kontemplativen Werken. Es entsteht eine Stimmung zwischen Nachdenklichkeit und Über-den-Dingen-schweben. Alle vier Tracks sind durch die Bank aufwendig arrangiert, wie man das von Rudy typischerweise erwartet. Selbst nach mehrmaligen Anhören werden sie nicht langweilig oder nervig. Was mir nicht gefallen hat, ist die Tatsache, daß alle Remixe relativ gleich klingen. Die beste Version ist leider nicht auf der Maxi; die gibt es nur auf dem Album „Wreath of Barbs".

Für DJs ist die Maxi interessant, da alle Remixe sehr tanzbar sind. Und die Hardcore-Wumpscut-Fans werden sowieso ihre Freude an der Maxi haben. Alles anderen empfehle ich, vor dem Kauf erst einmal 'reinzuhören.

Mind.in.a.box

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Agrypnie

Sieben

Somatic Responses

Kalt

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