Review

| Wulfgar

| Midgardian Metal

Bild Wulfgar Midgardian Metal

Artist:

Wulfgar

Titel:

Midgardian Metal

Format:

CD-Album

VÖ:

19.03.2010

Label:

Trollzorn

Autor:

Alex Autorinformationen

Genre:

Rock / Metal / Punk

Forumsbeiträge:

0

Unsere Wertung:

Bewertung: 4.5

Leserwertung:

Es wurde noch keine Bewertung abgegeben. Bewerten

Externer Link:

http://www.wulfgar.se/index.php

Externer Link:

http://www.myspace.com/wulfgarse

Tracklist:

01. Intro
02. Die For My Clan
03. Circle Of Runes
04. Fight, Win, Kill & Conquer
05. Midgardian Metal
06. Nifelheim
07. Norsemen Of Steel
08. The Death Of Yggdrasil
09. The Three Norns
10. Valkyria
Was erwartet man von einem schwedischen Quintett, das sich nichts anderes vorgenommen hat als „Metal Geschichte“ zu schreiben? Entweder alles oder nichts, denn für den Eintritt in die Ruhmeshallen unvergesslicher Heroen der härteren Musikerzunft, bedarf es doch vieler rarer Kunstfertigkeiten. Immerhin zeichnet sich im Vergleich zum Debütwerk „With gods and legends unite“ ein deutlicher Zugewinn an Qualität ab.

Sieht man einmal von der großen Vision der fünf Nordmänner ab und beschränkt sich zunächst auf das Album „Midgardian Metal“ so stellt man fest, dass die insgesamt zehn Liedstücke freudig durch den Lautsprecher holpern sodass die Luft nur so scheppert. Sehr zum Hochgenuss von Anhängern donnernder Stromgitarren sei hier gesagt, es bleibt fast im gesamten Verlauf jenes Langspielers beim kompromisslosen Härte-Schmiedehammer. Akzeptable Ausnahme bleibt hier lediglich das hymnenhaft intonierte „Norsemen of Steel“ welches folglich etwas behäbiger durch die Ohren rauscht. Die Melodiestrukturen von „Midgardian Metal“ wirken eingängig, Gitarrenriffs und handwerkliches Instrumentarium überzeugen mithilfe ihres durchdachten Charakters. Die große Stärke dieser Platte lässt jedoch auch Raum für das größte Manko an diesem Tonträger. Denn in dröhnendem Dauerfeuer, zackigen Tempi und tiefgehender Beanspruchung der Kreischkehle Emil Augustssons, geht auch eine dezente aber entscheidende Spur Individualität verloren.

Dennoch ist „Midgardian Metal“ der bislang stärkste Auswurf der fünf Schweden und braucht auch einen Vergleich mit den ruhmreichen Landsmännern „Amon Amarth“ nicht scheuen. Ob es Wulfgar einmal in den dicken speckigen Geschichtswälzer der Metalmusik schaffen? Wer weiß?

Mind.in.a.box

Bondage Fairies

Agrypnie

Sieben

Somatic Responses

Kalt

Various Artists

Exocet

Tribal Machine

Hella Donna

Kite

Rename

Denzing

Fan Of `83

Vainerz

Various Artists

Phallus Dei

And One

Waldträne

Alcest

(c) Medienkonverter Online - Alle Rechte vorbehalten Vervielfaeltigung nur mit Genehmigung - Alle Angaben erfolgen ohne Gewaehr Seitenaufrufe diese Seite: 366 Statistiken