01. Final - "4AM Internal"
02. Pure H - "Kogel"
03. WoO - "Life Bloom"
04. Go Tsushima - "Mu"
05. Left Eye Dominant - "Grande Hysterie"
06. Alexei Borisov & Tania Stene - "Disclose"
07. Henrik Nordvargr Björkk - "Thyras Ande Och Arv"
08. The Cherry Blues Project - "Stars"
09. Dodecahedragraph - "Atan3fftrack"
10. Sunao Inami - "The End Of Spiral"
11. Lull - "The Gulley"
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Aus dem slowenischen Raum kommend, beschert uns das Label Pharmafabrik mit seinem "Fabriksampler V2" eine Zusammenstellung elektronischer Experimental-, IDM- und Dark-Ambientmusik, die wie der Name verheißt, schon in die zweite Runde geht. Dabei reichte das Porto auch für Einladungen über das europäische Festland hinaus, um unter anderem Sunao Inami und Go Tsushima aus Japan, The Cherry Blues Project aus Argentinien oder auch Lull (aka Mick Harris) aus dem Vereinigten Königreich zu verpflichten. Vereinigt werden sie übrigens allesamt durch den "in the mix", da alle Titel ineinander übergehen.
Zum Nebenbeihören eignet sich der Sampler nur eingeschränkt, da solcherlei akustische Kreationen doch einiges an persönlicher Hingabe für diverse, teils nicht nachvollziehbare oder eben fehlende Gedankensprünge erfordern. Da erlebt der Hörer gleich zu Beginn von Final das durch und durch von flächiger Monotonie geprägte, fast schon episch wirkende Stück "4AM Internal", ohne dass ein kleines bisschen mehr als fast nichts passiert, außer dass hier und da ein paar Geräusche einfliegen oder eine erst Bekanntschaft mit einer außerirdischen Gitarre geschlossen wird. Noisigere Anteile finden sich gleich im nächsten Track bei Pure Hs "Kogel", was sphärischer und auch melodischer daher kommt. Als leicht melodisch lassen sich erstaunlicherweise viele Titel deklarieren. Diese Benennung liegt aber wahrlich im Auge des Betrachters, sofern auch kurze Beep-Sequenzen in repetitiver Folge in dieses Schema fallen.
Left Eyes Dominants "Grande Hysterie" und Alexei Borisovs "Disclose" verbinden am kurzweiligsten diverse Sprach-Samples, Flächen und kleinere Drum-Elemente. Doch nach dieser Stelle sind wieder verstärkt monoton-noisig-experimentelle Tracks bis zum Ende der CD angesagt. Für Freunde dieser Gangart bleibt die CD auch weiterhin ein kleiner Leckerbissen seiner Art, für alle Anderen wäre es als EP-Länge bis dahin in Ordnung, danach aber zuviel des Guten. In tiefere Beschreibungen einzelner Tracks wird an dieser Stelle verzichtet, da zum Beispiel Betrachtungen auf holistischer Ebene durch fehlenden kompletten Zugang verwehrt bleiben. Zwiegespalten, aber doch eher dem kauffreudigen Publikum zugewandt, das dieser geräuschlastigen Untanzbarkeit verfallen ist, sind 4 1/2 Punkte für beide Seiten sehr akzeptabel.
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