Review

| Soman

| Re:Up

Bild Soman Re:Up

Artist:

Soman

Titel:

Re:Up

Format:

EP

VÖ:

02.05.2008

Label:

Infacted Recordings

Autor:

Susanne Email Autorinformationen

Genre:

Electronic / Industrial / Noise

Forumsbeiträge:

0

Unsere Wertung:

Bewertung: 4

Leserwertung:

Bewertung: 4 von 6 bei 3 abgegebenen Stimmen. (3) Bewerten

Externer Link:

http://www.myspace.com/soman

Externer Link:

http://www.infacted-recordings.de

Tracklist:

01. Absolution
02. Noise Anthem
03. Hear The Noise
04. Innocence V.2 (Sam Remix)
05. Divine (Clean Remix)
06. Divine (Noisuf-X Remix)
07. Tears (2008 Rmx)
08. Hear The Noise (Remix)
09. Divine (Modulate Remix)
10. Divine (Acylum Remix)
11. Tears (Xotox Remix)
12. Divine (Xp8 Remix)
13. Mask (Ms Meagmix Pt. 1)
14. Divine (Original Mix)
Die Bässe pumpen wieder aus Dresden, und zwar gewaltig. Kolja Trelle alias Soman hat seit seinem letzten Album "Mask" unzählige Live-Shows hinter sich und wartet jetzt, nach etwas mehr als einem Jahr, wieder mit einem neuen Studio-Output auf. Mit "Re:Up" liefert der umtriebige Electromaniac allerdings kein neues Album ab, sondern eine 14 Tracks lange EP, die neben drei neuen Titeln "Füllmaterial" in Form von elf (!) Remixen alter und jüngerer Klassiker wie "Divine", "Innocence", "Tears" und "Mask" präsentiert.

Auf den ersten Blick mag die rund 72 Minuten Spieldauer der EP mächtig Eindruck machen, weniger beeindruckend ist allerdings die Tatsache, dass allein der Track "Divine" (vom Debüt-Album "Sound Pressure") ganze fünfmal (!) von verschiedenen Bands bzw. Künstlern durch den Remixer gedreht wurde. So knackig, individuell und gut gelungen alle diese Versionen sind (voran der grandiose Noisuf-X Remix, DAS Bass-Brett schlechthin!), grenzt das Ganze doch schon ein wenig an Veräppelung. Zudem sind "Divine" im Original sowie das herrliche, von Lahannya gesungene "Tears" im 2008er-Remix inzwischen hinlänglich bekannt und sozusagen ohne "Innovationswert".

Wiederum liefert Soman mit Re:Up auf einen Streich wieder derart viel brachiales Club-Futter für die dauerzappelnde Cyber- und Rave-Fraktion, dass man nicht wirklich verstimmt sein kann. Zumal, wie bereits zu Beginn erwähnt, mit "Absolution", "Noise Anthem" und "Hear the noise" drei brandneue Titel mitgeliefert werden – allesamt zackige, anheizende Techno-/Rave-Stomper, die auch geradewegs einem Set auf der Loveparade oder dem Mayday entsprungen sein könnten (wie im Grunde die ganze EP). Stücke wie diese liebt oder hasst man, oder man schüttelt zumindest zutiefst verständnislos den Kopf. Für alle, die lieber die Beine schütteln: Schnell die nachtleuchtende Schweißerbrille auf die glitzernden Cyberlox, die grellbunten Flokatistulpen über die Plateauboots und tanzen, tanzen, tanzen ...

Mind.in.a.box

Bondage Fairies

Agrypnie

Sieben

Somatic Responses

Kalt

Various Artists

Exocet

Tribal Machine

Hella Donna

Kite

Rename

Denzing

Fan Of `83

Vainerz

Various Artists

Phallus Dei

And One

Waldträne

Alcest

(c) Medienkonverter Online - Alle Rechte vorbehalten Vervielfaeltigung nur mit Genehmigung - Alle Angaben erfolgen ohne Gewaehr Seitenaufrufe diese Seite: 246 Statistiken