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| Pet Shop Boys

| Cubism

Bild Pet Shop Boys Cubism

Artist:

Pet Shop Boys

Titel:

Cubism

Format:

DVD

VÖ:

11.05.2007

Label:

Warner

Autor:

Ralf Email Autorinformationen

Genre:

Pop / Wave / Minimal

Forumsbeiträge:

2

Unsere Wertung:

Bewertung: 4.5

Leserwertung:

Bewertung: 5.5 von 6 bei 1 abgegebenen Stimmen. (1) Bewerten

Externer Link:

http://www.petshopboys.co.uk/

Tracklist:

01. Psycho Intro
02. Good Willing
03. Psychological
04. Left To My Own Devices
05. I'm With Stupid
06. Suburbia
07. Can You Forgive Her?
08. Minimal
09. Shopping
10. Rent
11. Dreaming Of The Queen
12. Heart
13. Opportunities
14. Integral
15. Numb
16. Se A Vida E
17. Domino Dancing
18. Flamboyant
19. Home & Dry
20. Always On My Mind
21. Where The Streets Have No Name
22. West End Girls
23. The Sodom And Gomorrah Show
24. So Hard
25. It's A Sin
26. Go West


Extras:

01. Behind the Scenes in Mexico (8 min)
02. Audio Commentary
03. Photo Gallery
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‚Unter Kubismus (syn. Würfelkunst) versteht man eine Stilrichtung in der modernen Kunst, vor allem in der Malerei, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre stärkste Ausprägung hatte. Der Kubismus führte zu einem Wendepunkt in der Malerei und bildet den Anfang der abstrakten und nichtsachlichen/gegenstandslosen Kunst.’ (Wikipedia)

Warum sollen wir nicht auch mal beim Medienkonverter ein wenig Bildung transportieren ;-) Keine Angst, denn sofort geht es mit musikalischen Themen weiter. Die Pet Shop Boys, geliebt und gehasst zugleich, bestritten im letzten Jahr eine Tour die sie auch durch die USA und einige Städte Süd- und Mittelamerikas führte. Das Konzert auf der vorliegenden DVD wurde aufgenommen in Mexico, einer Stadt, wie Neil Tennant selbst sagt, bei der die Fans die Boys mit einer besonderen Wärme und Begeisterung empfangen. Gut zwanzig Songs enthält die DVD in drei verschiedenen Tonformaten. Gefilmt wird das Spektakel aus verschiedenen Kamerawinkeln, und zwar so geschickt, dass man nicht einmal einen Kameramann auf der Bühne bemerkt. Das Zusatzmaterial ist recht spärlich ausgefallen: zehn Minuten Dokumentation und eine Fotogalerie.

Kernstück der Bühnendeko ist ein riesiger Würfel, der im Laufe der Show in Segmente zerlegt wird, in denen getanzt wird, auf die Filme projiziert werden oder auf dem einfache aber ausdrucksvolle Lichteffekte die Songs unterstützen. Das Spektrum der Songs berührt die komplette Karriere der Pet Shop Boys, dabei werden die Songs im Großen und Ganzen in ihrer ursprünglichen Form dargeboten, was der Performance Authentizität verleiht und die Fans sichtlich glücklich macht. Zu den Höhepunkten der DVD zählen sicherlich die folgenden Songs: ‚Minimal’ vom neuen Album, das nahtlos in den auf der Tour unerwarteten Klassiker ‚Shopping’ übergeht, ‚Dreaming of the Queen’ mit Projektionen von Dianas Beerdigung, das akustisch dargebotene ‚Home and Dry’, ‚Numb’ als Depri-Popsong No 1 des letzten Jahres und natürlich die Songs vom ersten Album: ‚West End Girls’ und ‚Opportunities’. Unvermeidlich endet die Show mit ‚Go West’, einem Song den sich, wenn es nach mir ginge, die Pet Shop Boys von Anfang an hätten schenken können. Das Publikum mag’s jedoch!

Nachdem die letzte Tour eher eine klassische Musiktour war, das heißt auf der Bühne sah man die Pet Shop Boys und einige begleitende Musiker, hat man sich laut Tennant diesmal bewusst wieder für ein theatralische Inszenierung entschieden. Und genau da, muss man sagen, liegt ein wenig das Problem der Darbietung. Die zwei engagierten Tänzer rotieren auf der Bühne als ob ihr Leben davon abhinge möglichst viele Pirouetten zu drehen und die Backgroundsänger(innen) haben all zu viel zu geben, was darin gipfelt, dass bei der Zugabe der Song ‚So Hard’ sogar ohne Neil Tennants Gesang dargeboten wird. Hier wäre weniger mehr gewesen!

Sieht man von diesem Punkt jedoch ab, so muss man zugeben, dass die auf dieser DVD eingefangene Show beweist, dass die Pet Shop Boys berechtigterweise einen festen Platz im Pop-Olymp haben. Dieser gebührt ihnen aus meiner Sicht aber auch hauptsächlich aufgrund genialer Balladen wie ‚Dreamimg of the Queen’, ‚Kings Cross’, ‚Do I Have To’ oder ‚Numb’.

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