Review

| Eva|3

| The Great Divide

Bild Eva|3 The Great Divide

Artist:

Eva|3

Titel:

The Great Divide

Format:

CD-Album

VÖ:

19.06.2007

Label:

Fich-Art

Autor:

Veit Email Autorinformationen

Genre:

Electronic / Industrial / Noise

Forumsbeiträge:

0

Unsere Wertung:

Bewertung: 4.5

Leserwertung:

Es wurde noch keine Bewertung abgegeben. Bewerten

Externer Link:

http://www.eva3.co.uk/

Externer Link:

http://www.myspace.com/eva3

Tracklist:

01. Low Secret Dreams
02. At First Sight
03. Attraction <> Repulsion
04. Crawling
05. Isocele
06. Rejected By Both
07. Sweet Abuse
08. Stars
09. Little Inside So Addicted
10. The Black Lodge
11. Crawling Rejection (Asche Remix)
12. At First Sight (Lith Remix)
13. Sweet Abuse (P.Munch Remix)
Paul Lavigne beschäftigt sich eigentlich schon recht lang mit Musik. Dass erst jetzt ein Album von ihm erscheint, liegt wohl an seinen vielen, gleichzeitigen Tätigkeiten. Das mit DJ Matt Noise gegründete Label InfeKted Sound musste er wieder verlassen, um sich auf seine eigene musikalische Arbeit konzentrieren zu können. So verwundert es auch nicht, dass die Zeitspanne, in der die Songs für sein Debüt entstanden sind, recht groß ist. Paul Lavigne alias Eva|3 brauchte vier Jahre, bis "The Great Divide" fertig war. Dafür hat er sich auch prominente Unterstützung an Land gezogen. Neben Andreas Schramm aka Asche und David Vallée aka Lith steuerte auch Philipp Münch von Synapscape einen Remix bei. Schließlich gab es auch Unterstützung am Mikro. Riotmiloo, Sängerin der Punkband Venom Seeds, steuerte den Gesang für einen Track bei.

Eva|3s Debüt lässt sich schwer einordnen. Paul Lavigne bedient sich vieler elektronischer Genres, um seine Songs zu gestalten. "The Great Divide" ist daher ein wenig bunt gemischt, dem Album fehlt es an einer einheitlichen Linie. Dieser Umstand ist aber wahrscheinlich auch den vier Jahren Entstehungszeit geschuldet. Trotzdem wissen die Songs für sich zu überzeugen. Lang gezogene Synthieflächen, epidemischer Rhythmus, dröhnende Stille, verzerrtes Gekratze ...als Ambient meets Industrial lässt sich das noch am ehesten kategorisieren.
Von Anfang des Albums an und von Track zu Track steigert sich langsam die Intensität des Albums. Paul Lavigne scheint ein Meister im Spannungsaufbau zu sein. Selbst beim hämmernden "Crawling" will sie sich noch nicht entladen. Dafür sorgt erst "Isocele", das sich ähnlich einem Vulkanausbruch langsam an eine Bass-Eruption herantastet, um dann zu explodieren.

Der Song "Sweet Abuse" geht eher in Richtung Industrial/Electro Clash, gerade mit Riotmiloos kaltschnäuzigem Gesang. Philipp Münch bastelt daraus in seinem Remix eine Art The-Rorschach-Garden-Song. Danach wird es mit "Stars" etwas ruhiger, bevor die beiden folgenden Songs, "Little Inside So Addicted" und "The Black Lodge",ins Experimentelle abdriften. Anschließend verpasst Asche dem Song "Crawling" einen heftigen Beat und Lith macht ähnliches auf seine Art mit "At First Sight".
"The Great Divide" ist ein erstaunliches Debüt. Wenn es noch etwas durchgängiger klingen würde, wäre es perfekt.

Mind.in.a.box

Bondage Fairies

Agrypnie

Sieben

Somatic Responses

Kalt

Various Artists

Exocet

Tribal Machine

Hella Donna

Kite

Rename

Denzing

Fan Of `83

Vainerz

Various Artists

Phallus Dei

And One

Waldträne

Alcest

(c) Medienkonverter Online - Alle Rechte vorbehalten Vervielfaeltigung nur mit Genehmigung - Alle Angaben erfolgen ohne Gewaehr Seitenaufrufe diese Seite: 416 Statistiken