CD 1
01. A Line on a dark day
02. Before the dawn
03. Torn apart
04. Memoirs of a butterfly
05. Winter mourning
06. Beautiful sadness
07. Amongst the runes
08. Love, hate and sorrow
09. Dead man tomorrow
10. All depths of despair
11. Point of no return
12. Driftwood
CD 2 (Session)
01. Hindsight
02. Amongst the runes
03. Driftwood
04. Broken windows
05. Calm before the storm
06. Memoirs of a butterfly
07. Torn apart
08. Beautiful sadness
09. Stalag 13
10. Love, hate and sorrow
Der Name Ikon lässt wohl nicht die große Masse der heutigen schwarzen Szene frohlocken, die meisten werden schlichtweg weder die Band noch ihre Musik kennen. Das ist nicht nur verwunderlich, da die Australier um Bandkopf Chris McCarter, seit 1991 immer wieder starke Veröffentlichungen herausbrachten, sondern auch sehr schade. Denn Ikon stehen für Goth Rock der alten Schule (Nein, ich werde nicht die englische Übersetzung davon verwenden und mich elitärer fühlen) und zeigen auf ihrem neuesten Werk "Love, hate and sorrow", wie schön diese Musik sein kann.
Es ist ein wenig wie eine Reise in frühere Zeiten. Der DrumComputer tuckert fröhlich vor sich hin, die Gitarren sind schrammelig und kein Stück fett produziert. Es gibt keinen Beat oder andere technoide Einflüsse sondern kitschig getragene Keyboards und eigentlich könnte man nicht mit letzter Sicherheit sagen, dass die CD nicht doch bereits vor 10 bis 15 Jahren erschien. Klingt sie deswegen angestaubt? Da werden die meisten wohl antworten: Sicherlich. Aber macht es die Musik schlecht? Ganz sicher nicht. Mit ihren im schnellen Mid-Tempo gehaltenen 12 Tracks ist die CD1 ein liebenswertes Stück Nostalgie. Und dabei ist das Album so stark, dass man beim hören nicht Lust hat die alten Platten aufzulegen − man lässt "Love, hate and sorrow" einfach gerne weiterlaufen. Auf der zweiten CD finden sich dann akustische Versionen von zehn Liedern. Diese Songs bieten natürlich ein ganz anderes Hörgefühl und sind wohl eher schmeichelndes Futter für Fans der Band.
Ikon haben bewiesen, dass man auch 2009 wunderschönen und altmodischen Goth Rock hervorbringen kann. Mir fallen spontan nur zwei andere Bands ein, die diesem Stil so gut frönen. Und weil die letzten Alben von den Golden Apes und House of Usher eben doch noch ein Stück besser waren, bekommt "Love hate and sorrow" 4,5 Punkte und das Prädikat "für Goth Rock Fans besonders wertvoll".
Fanoe
This Drowning Man
Sharon Next
Mantus
Shearer
Mika Goedrijk
The Transisters
Parma Day Feat. Mädchen June
Unter Null
Flutwacht
Born For Bliss
Sehnsucht
Solemn Novena
Attention System
Andreas Akwara
Eldar
Various Artists
Various Artists
Various Artists
Various Artists
Leaether Strip
Psy’Aviah
Current 93
Kant Kino
Various Artists
Eyes Shut Tight
Defence Mechanism
Bettina Bormann
Tokyo Police Club
My Little Tramp
Spandau Ballet
Rummelsnuff
Nàttsòl
Klangstabil
Squaremeter
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