CD-Kritik

Mad EP - Bass.Hed

Artist:

Mad EP

Titel:

Bass.Hed

Format:

CD-Album

VÖ:

09.04.2008

Label:

Ad Noiseam

Autor:

Veit Email Autorinformationen

Genre:

Electronic / Industrial / Noise

 

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Unsere Wertung:

Bewertung: 4

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Bewertung: 3.5 von 6 bei 1 abgegebenen Stimmen. (1) Bewerten

Externer Link:

http://mad-ep.com/

Externer Link:

http://www.myspace.com/madep

Tracklist:

01. Madvision
02. Bass.hed Revenge
03. Down In The Gutter (Mad EP& The Gutterbyrds vs. Aaron Spectre)
04. 51 Areas (Vocals by Dream of Shadow Huntaz, O'Slick and Akila Da Hun)
05. Nightcrawler (Vocals by MC Equivalant)
06. Pressure Cooker (Vocals by MC Equivalant)
07. Clones Remix (Original by Puppetmastaz)
08. Nocturnal Journal (Vocals by Breaff and Non Genetic from Shadow Huntaz)
09. Menuet
10. Throw Your Towels (Vocals by MC Equivalant)
11. Sugarlips
12. Lightsaber (Vocals by Jahdah)
13. I Am 2
14. Leaving Brooklyn
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Matthew Peters scheint ein Mann mit einem fest definierten Ziel zu sein: Für sich den ultimativen Sound zu finden. Dazu benutzt er im Wesentlichen drei Elemente: Seine klassische Musikausbildung wie das Cellospiel, Electronica und Hip Hop. Hinzu kommen je nach Laune noch weitere Elemente wie Jazz oder Breakcore, so geschehen z.B. auf "Not Afraid Of Spiders". Auf seinem neuen Album "Bass.hed" schmeißt Matthew Peters alias Mad EP unnötigen Ballast raus und wirkt gradliniger und ruhiger. Andererseits rückt er einen anderen elementaren Bestandteil seiner Musik mehr in den Vordergrund und zwar den Bass. Eigentlich logisch, bei dem Titel.

Das Album hält, was der Name verspricht, das macht allein schon der Eröffnungstitel "Madvision" klar. Viel beeindruckender ist aber die Kombination seiner drei Leidenschaften. Bei "51 Areas" dröhnt im Hintergrund der Bass, während Dream, O'Slick und Akila Da Hun um die Wette rappen, begleitet von bedächtigen Cello-Tönen. Das klingt abgefahren und beeindruckend. Der ebenso verstärkte Fokus auf den Hip Hop mag eine Hürde für diejenigen darstellen, die normalerweise den rappenden Musikern nicht so zugetan sind. Aber Songs wie "Pressure Cooker", die neben schnellen, durchdrehenden Rhythmen und dem Sprechgesang noch mit Trompetenklängen aufwarten, machen es schwer, wegzuhören. Das funktioniert natürlich nicht bei jedem Song, aber auch nicht jeder Song auf "Bass.hed" ist Hip-Hop-lastig.

Einer davon ist etwa "Sugarlips", der wie ein elektronischer, bass-dominierter A-cappella-Song klingt. Es lässt sich feststellen, dass Mad EP insgesamt nicht nur etwas ruhiger, sondern auch düsterer geworden ist und das trotz mehr Hip Hop. Bestes Beispiel dafür ist "I Am 2", das hauptsächlich aus Cello- und Saxophonspiel besteht. Doch irgendwie passt der in sich gekehrte Ansatz sehr gut zu Mad EP und macht "Bass.hed" zwar nicht bedrückend niederschmetternd, gibt dem Album aber schon eine etwas nachdenklichere Note.

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