CD-Kritik

Totakeke - ELekatota: The Other Side Of The Tracks

Artist:

Totakeke

Titel:

ELekatota: The Other Side Of The Tracks

Format:

CD-Album

VÖ:

22.01.2008

Label:

Tympanik

Autor:

Veit Email Autorinformationen

Genre:

Electronic / Industrial / Noise

 

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Unsere Wertung:

Bewertung: 4.5

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Externer Link:

http://www.myspace.com/elekatota

Externer Link:

http://www.tympanikaudio.com/

Tracklist:

01. eLekatota One
02. Carrier Signal
03. Pull The Plug
04. Ignorance
05. Millenia
06. Gift Of Nervous Methods
07. Strangle
08. Fragile Thoughts
09. Power Of Ideas (Original Mix)
10. Show Me The Faith
11. Immolate
12. eLekatota Two
13. The Other Side Of The Tracks
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Totakeke ist das Alter Ego des New Yorkers Frank Mokros, der sich neben Ativ vor allem mit seinem Projekt Synth-Etik einen Namen gemacht hat. Während letzteres eher für seinen heftigeren Ton bekannt ist, nutzt Frank Mokros Totakeke dazu, etwas Neues auszuprobieren und neue Wege zu gehen. Dazu verbindet er allerlei Spielarten der elektronischen Musik zu einem musikalischen Wechselbalg. Seine Songs scheinen zu leben, entwickeln und bewegen sich von Minute zu Minute und verändern ihr Angesicht. So auch auf seinem neuen Album "eLekatota: The Other Side Of The Tracks".

Eben noch atmosphärischer Ambient und dann plötzlich technolastiges Gewummer. Hinzu kommen synthetische Streicher, Sprachsamples (wenn auch selten) und sogar Gitarrenpassagen. Dem Hörer fällt es schwer, in diesem sich ständig verändernden Strudel der Musik den Überblick zu behalten. Die Orientierung wird zusätzlich noch dadurch erschwert, dass die Tracks nahtlos ineinander übergehen. Was Totakeke aber schafft, ist eine durchgehende Stimmung über alle Songs, die man am ehesten als enthusiastische Melancholie bezeichnen könnte. Dieser rote Faden ist umso verwunderlicher, wenn man hört, das "eLekatota" in einem Zeitraum von knapp zwei Jahren entstanden ist.

Von diesem Album muss man sich tragen lassen, sonst könnte es schwierig werden, es wirklich zu genießen. Das schöne daran ist, das dieses Album schwerlich langweilig werden kann, was andererseits aber auch verhindert, dass "eLekatota" sich im Gedächtnis verankert. Diese Reise muss man sozusagen fast immer wieder von neuem antreten.

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