CD-Kritik

Dark Distant Spaces - Darl Like My Soul

Artist:

Dark Distant Spaces

Titel:

Darl Like My Soul

Format:

CD

VÖ:

01.02.2008

Label:

Intelligent Communications

Autor:

Ralf Email Autorinformationen

Genre:

Pop / Wave / Minimal

 

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Unsere Wertung:

Bewertung: 5

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Bewertung: 3.5 von 6 bei 1 abgegebenen Stimmen. (1) Bewerten

Externer Link:

http://www.intelligent-communica...

Tracklist:

01. Lost It All
02. Dark Like My Soul
03. Not Free
04. Deep
05. Born Soldiers
06. In Shame
07. Play Again
08. Bragqueen
09. A Day Like This
10. Close To You
11. A Song For You
12. Money Counts
13. The Way It Is
'Dark Like My Soul' ist eine Platte, die strahlend die Liebe zur elektronischen Popmusik transportiert. Bereits Anfang der Achtziger gegründet und mit mehreren auf dem eigenen Label 'Intelligent Communications' veröffentlichten EPs sind 'Dark Distant Spaces' bereits ein Urgestein andererseits auf dem Medienkonverter erstaunlicherweise bisher noch nicht vertreten.

Nachdem das Cover eher ein wenig langweilig ausfällt, kann dieses Adjektiv in keinster Weise auf die Musik der im Tray liegenden CD angewendet werden. Die Schublade für die dreizehn vorliegenden Songs ist dabei nur schwer zu finden. Sicher, sie haben alle irgendwie mit elektronischer Pop-Musik zu tun, aber mehr Gemeinsamkeiten gibt es nicht. Das mag daran liegen, dass alle vier Musiker noch in anderen Projekten unterwegs sind und so ihre ganz eigenen Ideen mitbringen. Darüber hinaus wagen sich zumindest drei der vier Herren auch ans Mikrofon. Hauptamtlich übernimmt Marc H Buchner die Balladen, die gut instrumentiert aber nicht überladen direkt ins Herz zielen und dort dieses wunderschöne traurige Gefühl der Schwere auslösen. 'Not Free' ist einer dieser Tracks, ebenso wie 'Lost it all' oder 'Close to You'. Was auffällt ist, dass hier mal wieder ohne trendige Gimmicks produziert wird: das wirkt authentisch und sympathisch. Der Titelsong 'Dark Like my Soul' hingegen setzt auf Gitarren sowie die Stimme von Veit Wiehler und erzeugt so punktuell Parallelelen zu New Order in der, sagen wir mal, 'Republic'-Phase; ein herausragender Song, der sich schnell zum Gute-Laune-Ohrwurm entwickelt. Mit 'Money Counts' ist auch ein echter tanzbarer Titel enthalten, der ursprünglich 1987 auf einer MC (für alle Küken beim Medienkonverter, das heißt Musik-Cassette) veröffentlicht wurde, allerdings aus subjektiver Perspektive auch in dieser neu abgemischten Version nicht mit den aktuellen Tracks mithalten kann.

'Dark Like My Soul' beeindruckt durch eine qualitativ hochwertige Produktion mit Liebe zum Detail, die man heutzutage nicht wirklich oft findet. Erfahrung ist also doch ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. Noch bewundernswerter jedoch ist, dass diese Erfahrung auch nach zwanzig Jahren nicht in Routine und Gleichförmigkeit gekippt ist. Respekt!

In sieben der Songs kann übrigens auf er Label Page von 'Intelligent Communications' reingehört werden.

Fanoe

This Drowning Man

Sharon Next

Mantus

Shearer

Mika Goedrijk

The Transisters

Parma Day Feat. Mädchen June

Unter Null

Flutwacht

Born For Bliss

Sehnsucht

Solemn Novena

Attention System

Andreas Akwara

Eldar

Various Artists

Various Artists

Various Artists

Various Artists

Leaether Strip

Psy’Aviah

Current 93

Kant Kino

Various Artists

Eyes Shut Tight

Defence Mechanism

Bettina Bormann

Tokyo Police Club

My Little Tramp

Spandau Ballet

Rummelsnuff

Nàttsòl

Klangstabil

Squaremeter

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